Aktuelle Studie belegt: Solarenergie macht unabhängiger, schützt das Klima und spart Geld
Private Haushalte werden durch Solarenergie unabhängiger, können deutlich Geld sparen und gleichzeitig die Energiewende beschleunigen – Ergebnisse einer Studie des Ingenieurbüros für neue Energien (IfnE).
Für private Haushalte bietet die Selbstversorgung mit Solarenergie (Solarstrom und Solarwärme) vor dem Hintergrund stetig steigender Energiepreise ein wachsendes Potenzial, Geld zu sparen. Die IfnE-Studie ergab:
- Verbraucher sollen hinsichtlich der Energieversorgung unabhängiger werden
- Mit Solarenergie können Haushalte schon heute einen großen Teil ihres Energieverbrauchs selbst produzieren
- Ein durchschnittlicher 4-Personen-Haushalt kann bis zu 40 Prozent seines Strombedarfs mithilfe der eigenen Solaranlage decken
Der Direktverbrauch des Solarstroms im eigenen Haushalt wird immer bedeutender
Angesichts steigender Strompreise, einer stetig sinkenden Einspeisevergütung und fallender Anschaffungskosten für Solaranlagen wächst der finanzielle Vorteil mit den Jahren. Das sorgt dafür, dass sich die Kosten für die Photovoltaikanlage schnell wieder einspielen.
Der Einstieg in die Solarenergie lohnt sich für Verbraucher nach wie vor
„Wer mit Photovoltaik und Solarthermie Strom und Wärme erzeugt, kann seine Energiekosten erheblich senken“, sagt Udo Sieverding, Bereichsleiter Energie bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Ein 4-Personen-Haushalt, der einen Teil des Solarstroms direkt verbraucht, kann sein jährliches Sparpotenzial bis zum Jahr 2020 von etwa heute 30 Euro auf bis zu 150 Euro steigern. Dazu kommen die Einnahmen durch die Einspeisung des Solarstroms in das Netz.
Mehr Solarenergie im Haushalt nutzen
Die IfnE-Studie nennt außerdem konkrete Maßnahmen, wie Verbraucher einen möglichst hohen Anteil ihres Energiebedarfs mit Solarstrom decken können:
- Betriebszeiten von Waschmaschine, Trockner oder Spülmaschine an die Sonnenstunden anpassen
- elektrische Geräte vor allem tagsüber nutzen
- elektronische Steuersystem zur Verbrauchssteuerung oder einen intelligenten Zähler (Smart Meter) einsetzen
Quelle: BSW-Solar; die IfnE-Studie wurde im Auftrag des Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) erstellt.





