Sharp will Solarmarkt der Zukunft dominieren

Heute ist die Nachfrage nach Solarmodulen größer als das Angebot. Gleichzeitig wächst die Zahl der Solarunternehmen, die sich in den weltweiten Märkten durchsetzen müssen. Nur die derzeitige Silizium-Verknappung bremst noch die Produktion. Ab 2009 wird sich das nach Ansicht des weltweit führenden Solarzellenherstellers Sharp langsam ändern: in den kommenden Jahren wandele sich der Nachfragemarkt zu einem Angebotsmarkt. Mit hoher Innovation, Steigerung der Wirtschaftlichkeit und konsequenter Nachhaltigkeit will der Solarpionier den weltweiten Fotovoltaik-Markt anführen und neue Märkte entwickeln. Derzeit ist Sharp dabei, die Produktionskapazität für Dünnschicht-Solarzellen in der japanischen Fabrik Katsuragi von 15 auf 160 Megawatt auszubauen – und damit zu verzehnfachen! Darüber hinaus investiert Sharp etwa 445 Millionen Euro (72 Milliarden Yen) in den Bau der weltweit ersten Gigawatt-Solarzellenfabrik in Sakai. Damit arbeitet Sharp zielstrebig auf die Massenproduktion und auf sinkende Preise der Dünnschichtzellen hin.