Erneuerbare Energien machen Strom-Mix klimafreundlicher
In Deutschland setzte im Jahr 2006 jede verbrauchte Kilowattstunde Strom durchschnittlich 596 Gramm Kohlendioxid frei. Das sind 20 Gramm je Kilowattstunde weniger als im Jahr 2005. Die gesunkenen Kohlendioxid-Emissionen pro Kilowattstunde sind in erster Linie auf den steigenden Anteil regenerativ erzeugten Stroms – also beispielsweise aus Fotovoltaik – zurückzuführen. Allerdings steigt der Emissionsfaktor nach ersten Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA) für 2007 wieder auf über 600 Gramm pro Kilowattstunde. Grund: Der Einsatz von mehr Stein- und Braunkohle zur Stromerzeugung. Ein Grund für den verstärkten Einsatz von Kohle ist der sinkende Beitrag der Kernenergie zur Stromerzeugung. Die dadurch gestiegenen spezifischen CO2-Emissionen konnten jedoch durch den überproportional gestiegenen Anteil der erneuerbaren Energieträger kompensiert werden, so das UBA.

