Erfolgsstory EEG

Die in Deutschland entwickelte Methode zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist überaus erfolgreich und wird auch international als beispielhaft angesehen. Zu diesem Schluss kommt der „EEG-Erfahrungsbericht 2007“ des Bundesumweltministeriums (BMU). Das EEG schafft Arbeitsplätze und zukunftsträchtige Industriestrukturen: Die Zahl der Beschäftigten in allen Bereichen der Erneuerbaren Energien stieg von 160.000 im Jahr 2004 auf rund 236.000 im Jahr 2006, davon seien fast 60 Prozent dem EEG zuzurechnen. Durch das EEG haben die deutschen Hersteller eine weltweit führende Position in diesem wichtigen globalen Marktsegment entwickeln können. EEG-Strom hat im Jahr 2006 bereits 44 Millionen Tonnen CO2 vermieden – das sind rund 6 Millionen Tonnen CO2 mehr als 2005. Deshalb wird empfohlen, den Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch von heute gut 13 Prozent bis zum Jahr 2020 auf 25 bis 30 Prozent zu steigern und danach kontinuierlich weiter auszubauen. Die Mehrkosten dieses verstärkten Ausbaus blieben dabei überschaubar: 2006 machte die EEG-Umlage etwa 0,75 Cent pro Kilowattstunde aus (unter 4 Prozent der Stromkosten für Haushalte). Pro Monat und Verbraucher lägen die Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien