Solarstrom und Windkraft helfen durch den harten Winter
Die Kälte-Hochs „Cooper“ und „Dieter“ hüllen Europa von Nord bis Süd flächendeckend in klirrende Kälte. Der eiskalte Ostwind aus dem Norden Russlands sorgt bei Nacht und bei Tage für Dauerfrost im zweistelligen Bereich. Unter solchen extremen Wetterbedingungen steigt der Energieverbrauch sprunghaft an. Eine Herausforderung für unser Energiesystem.
Deutschland hat es geschafft, innerhalb weniger Jahre einen bedeutenden Anteil umweltfreundlicher Stromversorgung aufzubauen. Rund 20 Prozent des Strombedarfs werden schon aus erneuerbaren Energien gedeckt. Jetzt zeigt sich, dass das Konzept aufgeht. Denn gerade in Zeiten höchster Anforderungen bewähren sich die erneuerbaren Energiequellen: Strahlender Sonnenschein und der Ostwind sorgen zusammen dafür, dass die Stromproduktion kräftig steigt und die Strompreise zu Hochlastzeiten sinken.
In der nachfragestarken Mittagszeit, in denen der Strompreis regelmäßig am höchsten ist, waren in Deutschland Photovoltaik-Solaranlagen mit einer Power von über 8 Gigawatt am Netz (zusammen mit Wind insgesamt rund 16 Gigawatt). Sonne und Wind reduzierten damit teuren Spitzenlaststrom konventioneller Kohle- oder Atomkraftwerke.
Die vorliegenden Fakten sollten doch jetzt auch den letzten Zweifler an der Notwendigkeit einer nachhaltigen Energiewirtschaft mit den zentralen Energiequellen Sonne und Wind überzeugen.
Quelle: IWR, ANTARIS SOLAR

