50,2 Hz-Nachrüstung: Kosten dürfen nicht auf Anlagenbetreiber abgewälzt werden
Der BSW-Solar (Bundesverband der Solarwirtschaft e.V.) und Hersteller von Solar-Wechselrichtern appellieren dringend an die Politik, Anlagenbetreiber nicht vollumfänglich mit den Kosten für die Nachrüstung von Photovoltaik-Anlagen zu belasten. Derzeit erarbeitet die Bundesregierung die Verordnung zur Lösung des 50,2-Hertz-Problems. Das Bundeswirtschaftsministerium plant, die bevorstehenden Nachrüstkosten zu 100 % auf die PV-Anlagenbetreiber abzuwälzen.
Dies ist aus Sicht des BSW-Solar und beteiligter Hersteller nicht verursachergerecht und verletzt den Grundsatz des Vertrauensschutzes der getätigten Investitionen. Die unerwarteten Nachrüstungen von bis zu 20 % einer jährlichen Einspeisevergütung waren darin nicht einkalkuliert. Das Vorhaben ist auch ein falsches Signal an alle, die neue Photovoltaikanlagen errichten wollen. Der weitere Zubau der Photovoltaik in Deutschland könnte gebremst werden.
Der Bundesverband Solarwirtschaft möchte Sie unterstützen, Ihren Protest gegen diese Absicht in einem eigenen Anschreiben an den zuständigen Politiker zu artikulieren und hat dafür Informationen und Musterbriefe zur freien Verwendungen zur Verfügung gestellt.
Weiterführende Informationen
Musterbriefe
- Referenzschreiben des BSW-Solar an Anlagenbetreiber
- Brief (Kurzform) an Bundeswirtschaftsminister oder Landesminister oder Bundestagsabgeordneten
- Brief (Langform) an Bundeswirtschaftsminister oder Landesminister oder Bundestagsabgeordneten
Kontaktdaten
- Postanschrift des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie:
An den
Bundesminister für Wirtschaft und Technologie
Herrn Dr. Philipp Rösler
11019 Berlin - Anschriften der Landes-Energieminister

