Solaranlagen-Förderung: Thüringer 1.000-Dächer-Programm erweitert
Das Beispiel Thüringen zeigt, wie positiv sich staatliche Solar-Förderung auf regionale Konjunkturen auswirken kann. Das Erfolgsmodell 1.000-Dächer-Programm fördert die Errichtung von Photovoltaik-Solaranlagen auf Dächern und an Fassaden von Gebäuden. Wegen hoher Nachfrage werden die finanziellen Mittel nun um zusätzliche 1 Million Euro aufgestockt. Die bisher für das Jahr 2011 zur Verfügung stehenden Mittel von 1,5 Millionen Euro sind bereits jetzt fast aufgebraucht. 61 Photovoltaik-Anlagen wurden mit Hilfe des 1.000 Dächer-Programms dieses Jahr gefördert. „Das Programm hat einen Investitionsboom im Bereich der Solarenergie ausgelöst“, stellt Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig fest. „Damit leistet es einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende in Thüringen.“
Das Programm unterstützt Photovoltaik-Solaranlagen von Kommunen und kommunalen Unternehmen, gemeinnützige Organisationen wie z.B. Sportvereine, soziale Träger oder Kirchen sowie Genossenschaften, Stiftungen und Vereine zum Betrieb von Bürger-Solaranlagen. Die Förderung beträgt 20 Prozent der Anschaffungskosten und maximal 100.000 Euro je Photovoltaik-Solaranlage. Wenn innovative Technologien eingesetzt werden oder Photovoltaik in denkmalgeschützte oder städtebaulich bedeutende Gebäude integriert wird, kann die Förderquote sogar bis zu 40 Prozent betragen. Weitere für Solarstrom-Anlagen förderungsfähige Bauobjekte sind Lärm- und Sichtschutzwände oder versiegelte bzw. noch auf andere Weise genutzte Flächen.
Neben der EEG-Solarstrom-Förderung gibt es in Deutschland eine Reihe weiterer staatlicher Fördermöglichkeiten für Photovoltaik-Solaranlagen – auch für Privatleute. Eine bekannte Finanzierungsvariante sind die Förderprogramme der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Der BINE Informationsdienst bietet auf seiner Website eine sehr gute Möglichkeit, mittels Eingabe der Postleitzahl und Auswahl der zu fördernden Technologie („Photovoltaik“) nach Fördermöglichkeiten in seiner Region zu suchen: www.energiefoerderung.info.
Auch die Partnerunternehmen der ANTARIS SOLAR-Gruppe beraten Sie gerne kompetent und umfassend, welche Fördermöglichkeiten für Photovoltaik-Solaranlagen in Ihrer Region zur Verfügung stehen. Jetzt Kontakt aufnehmen
Quelle: Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie; BINE Informationsdienst.

