Umweltfreundlichkeit von Dünnschichtmodulen umstritten
Unbegrenzt verfügbar und in der Nutzung absolut rückstandsfrei, ist Solarenergie im Grunde eine kostengünstige, sichere und saubere Energieform. Trotzdem ist über die Umweltfreundlichkeit der Photovoltaik ein Streit in der Solarbranche entbrannt. Konkret geht es geht um die in Dünnschichtmodulen verwendeten Schadstoffe Cadmium und Blei, hauptsächlich in den Verbindungen Cadmium-Tellurit und Cadmium-Sulfit.
Auf dem Dach installiert bergen Dünnschichtmodule keine Gefahr. Aber was passiert nach ca. 20 bis 30 Jahren, wenn der Betrieb dieser Photovoltaik-Anlage eingestellt wird? Bis heute ist die Entsorgung von Dünnschichtmodulen nicht geregelt.
Die „Non-Toxic Solar Alliance“ (NTSA), eine Gruppe von internationalen Wissenschaftlern und Vertretern der Photovoltaikbranche, warnt eindringlich vor der gesundheitsschädlichen Wirkung dieser Stoffe. Bei unsachgemäßer Entsorgung bestehen Risiken für Umwelt und Gesundheit. Ein flächendeckendes Recycling für sämtliche auf den Markt gebrachten Module ist, so die Kritiker, unter den gegebenen Bedingungen schwierig umsetzbar.
Nicht giftig und vollkommen ungefährlich sind Solarmodule, die auf Basis von Silizium hergestellt werden. Diese sind hinsichtlich der Umweltfreundlichkeit und auch wegen ihrer hohen Wirkungsgrade die allererste Wahl. Die ANTARIS SOLAR Gruppe verwendet für die Herstellung ihrer Fotovoltaikmodule ausschließlich umweltfreundliches und absolut ungiftiges Silizium. ANTARIS SOLAR bietet monokristalline und polykristalline Fotovoltaik-Module in den Leistungsklassen von 175 bis 240 kWp.
| Hintergrundinfos zu Schadstoffen in Dünnschichtmodulen: Cadmium und Blei sind nach der europäischen Richtlinie über gefährliche Substanzen als giftig oder gesundheitsschädlich eingestuft. Trotz der Risiken sind diese Schadstoffe und deren Verbindungen bei der Nutzung regenerativer Technologien von der EU-Richtlinie 2002/95/EC (RoHS), welche die Verwendung von Giftstoffen in Elektrogeräten beschränkt, ausgenommen. Es wird derzeit über eine Revision dieser EU-Richtlinie beraten. Die „Non-Toxic Solar Alliance“ (NTSA) fordert in ihrem Aufruf vom September 2010, dass die EU-Richtlinie zukünftig Cadmium, Blei und deren Verbindungen vollständig einschließt. Weiterführende Infos finden Sie auf der Website der NTSA (www.ntsa.eu) |

