Absenkung der Photovoltaik-Förderung für 2011 bestätigt
Die Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen sinkt ab dem 1. Januar 2011 um weitere 13 Prozent. Dies bestätigte nun die Bundesnetzagentur (BNA) und veröffentlichte die neuen Vergütungssätze im Bundesanzeiger. Die Vergütung für jede Kilowattstunde Solarstrom, die in das Stromnetz eingespeist wird, beträgt dann im Jahr 2011 zwischen 28,74 Cent (für Aufdachanlagen) und 21,11 Cent (Freiflächenanlagen außer Konversionsflächen).
Damit erreicht die Degression (jährliche Absenkung) für Photovoltaik-Strom, welche von der BNA nach den Vorgaben des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) berechnet wurde, den maximal möglichen Wert. Diese Entwicklung zeichnete sich schon ab, nachdem die BNA die Zahlen für den Zubau der Photovoltaik-Leistung für die Monate Juni bis August 2010 bekannt gegeben hatte. In dem für die Berechnung maßgeblichen Zeitraum wurde – bereits ohne den September – die kritische Marke von 2.167 Kilowatt Photovoltaik-Kapazität überschritten.
Von Januar bis September 2010 summierten sich die Installationen neuer Photovoltaik-Anlagen auf über 5.250 Megawatt, das sind fast 40 Prozent mehr Fotovoltaik-Leistung als im gesamten Jahr 2009 (3.800 Megawatt). "Allein im Juni dieses Jahres ist eine Leistung von über 2.000 Megawatt installiert worden. Das ist mehr als in den gesamten fünf Monaten zuvor", berichtete Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.
Die Bundesnetzagentur ermittelt jedes Jahr die Vergütungs- und Degressionssätze für das Folgejahr auf Basis der Meldungen der Betreiber von Fotovoltaik-Anlagen. Wegen der zusätzlichen Absenkung der Vergütungssätze im Jahr 2010 wurden nur die Meldungen neuer Photovoltaikanlagen von Juni bis September 2010 berücksichtigt und auf das gesamte Jahr hochgerechnet.
Die neuen Vergütungssätze für Fotovoltaik-Strom finden Sie hier

