Investitionen in Photovoltaik-Anlagen bleiben höchst rentabel
Nach einem unerwartet hohem Marktwachstum der Photovoltaik von 3.150 Megawatt Stromleistung in den Monaten Juni bis August 2010 wird die EEG-Einspeisevergütung zum 1. Januar 2011 voraussichtlich um weitere 13 Prozent gesenkt (Degression nach EEG).
Wie der Bundesverband Solarwirtschaft ermittelte, fielen in den letzten 12 Monaten aber auch die Preise für schlüsselfertige Solarstromanlagen um durchschnittlich 13 Prozent. Das ist ein Grund dafür, dass die Renditen für den Betrieb von Photovoltaik-Anlagen trotz der Kürzungen der Solarförderung weitgehend stabil bleiben.
Hohe Gewinne stellen auch die neuen Regeln für den Eigenverbrauch seit der letzten EEG-Novelle in Aussicht. Bis zu 10 Prozent Rendite sind mit einer 3 kW-Aufdachanlage möglich, wenn Solaranlagen-Betreiber mehr als 30 Prozent ihres produzierten Stroms selbst verbrauchen.
Aber selbst bei Volleinspeisung des Solarstroms in das Stromnetz kann die Kapitalverzinsung sich noch sehen lassen. Eine Rendite von bis zu 7,5 Prozent über die Gesamtlaufzeit von 20 Jahren stellt noch so manche verbriefte Wertanlage am Kapitalmarkt in den Schatten.
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