Finanztest: Photovoltaik-Anlagen bleiben erstklassige Kapitalanlage
Trotz der nun sinkenden Fördersätze ist eine Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach nach Einschätzungen der Zeitschrift „Finanztest“ auch weiterhin eine „erstklassige Kapitalanlage“. Anlagen, die im zweiten Halbjahr 2010 installiert würden, könnten weiterhin Renditen von fünf bis neun Prozent abwerfen. Eine gute Lage des Hauses mit viel Sonneneinstrahlung bleibt natürlich Voraussetzung. Doch selbst durchschnittliche Stromerträge reichen noch aus, um eine Dachanlage auch in Zukunft rentabel zu betreiben. Dies resultiert im Wesentlichen aus den Preissenkungen für die Solarmodule, berichtet die Zeitschrift in ihrer August-Ausgabe. Auch nach Berechnungen von Europressedienst (EuPD) erwirtschaftet eine typische Aufdachanlage mit drei Kilowatt Maximalleistung, die ab Juli 2010 ans Netz geht, bei einer durchschnittlichen Sonneneinstrahlung von 900 Kilowattstunden je Kilowattpeak über eine Laufzeit von 20 Jahren zwar einen um 2.500 Euro geringeren Reingewinn als mit den alten Tarifen. Die Rendite liegt damit aber weiterhin bei mehr als sieben Prozent. Attraktiv als Geldanlage sind Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach, weil der Staat eine langfristige Abnahme des Sonnenstroms zu festen Preisen garantiert: Die Energie wird in das Stromnetz eingespeist und der örtliche Stromanbieter verpflichtet ist, 20 Jahre lang eine feste Vergütung zu zahlen.

