BSW-Solar: „Bei der Auswahl keinesfalls nur nach dem Preis schauen
Der Absatz von Solarstromanlagen wird in Deutschland nach Erwartungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) im laufenden Jahr im deutlich zweistelligen Prozentbereich wachsen. Auslöser für das starke Marktwachstum ist die jüngst vom Bundestag beschlossene außerordentliche Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Sie sieht eine deutliche Absenkung der Solarstromförderung zum 1. Juli 2010 und erneut zu Beginn nächsten Jahres vor. Das Gesetz ist nun zwar nach Intervention des Bundesrats zunächst im Vermittlungsausschuss gelandet, doch geht es dabei nicht um die Frage, ob es zusätzliche Förderkürzungen geben wird, sondern nur, in welcher Höhe diese Kürzungen kommen werden. „Viele Verbraucher und Investoren versuchen derzeit, noch in den Genuss der alten Förderkonditionen zu gelangen“, so BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig. Doch bei aller derzeitiger Unübersichtlichkeit und zukünftig geringerer Einspeisevergütung empfiehlt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) Verbrauchern und Investoren, bei der Auswahl geeigneter Produkte keinesfalls nur nach dem Preis zu schauen. Nur bei einer Betriebszeit von mindestens 20 Jahren könne die Solarstromanlage Zuschüsse optimal nutzen und die gewünschten Renditen erwirtschaften. Neben der Qualität der Komponenten komme deshalb auch der fachgerechten und sorgfältigen Planung sowie der Installation der Solaranlage durch Experten eine hohe Bedeutung zu, so der Branchenverband.

