Leistung von Photovoltaik-Anlagen durch Vulkanasche nicht bedroht

Seit dem Ausbruch des isländischen Gletscher-Vulkans Eyjafjallajökull wird viel über die kurz- und langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen des Naturphänomens spekuliert. Auch die Solarindustrie stellt sich die Frage, welche Folgen solcherart Naturphänomene für die Leistungsfähigkeit von Photovoltaik Modulen hat. Die Aschewolke setzt sich aus verschiedenen unterschiedlichen Kleinstpartikeln zusammen; hauptsächlich besteht sie aus feinem Glasstaub, der aufgrund der Zersplitterung des Magmas entsteht. Dieser Aschefilm kann im Falle von Erhitzung, wie beispielsweise durch Flugzeugtriebwerke, zum Problem für die Technik werden. Im Gegensatz hierzu sind Photovoltaik Anlagen nicht von der Aschewolke betroffen. Prof. Dr. Wilfried Zörner vom Kompetenzfeld Erneuerbare Energien der FH Ingolstadt gibt Entwarnung: „Bisher haben wir keinerlei Anzeichen dafür, dass die Vulkanasche die Leistungsfähigkeit oder Funktionstüchtigkeit von Solaranlagen in irgendeiner Form beeinträchtigen könnte“, erklärt Zörner. Eine Gefahr von Systemausfällen wie im Flugverkehr oder Leistungseinbußen bestehe somit für Solaranlagen nicht.