10 Jahre EEG – Vorrang für Erneuerbare Energien muss erhalten bleiben

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat in Deutschland eine weltweit einmalige Erfolgsgeschichte ausgelöst. Das erklären der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und die Agentur für Erneuerbare Energien anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Gesetzes. „Das EEG wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, Klima- und Umweltschutz zu stärken, die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung zu verringern und die Weiterentwicklung innovativer Technologien zu fördern. Diesen Zielen sind wir in den vergangenen 10 Jahren ein gutes Stück näher gekommen“, resümiert Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. Strom aus Wind- und Solarenergie, Biomasse, Wasserkraft und Geothermie deckte 2009 etwa 16 Prozent des Strombedarfs. In absoluten Zahlen nimmt Deutschland mit einer Produktion von rund 93 Milliarden Kilowattstunden EU-weit eine Spitzenposition ein. Mehr als 70 Millionen Tonnen Kohlendioxid wurden durch Strom aus Erneuerbaren Energien so allein im letzten Jahr vermieden. Nicht zuletzt machen die EEG-Vergütungssätze transparent, was regenerativer Strom tatsächlich kostet. Anders als bei fossiler und nuklearer Energie kommen keine versteckten Folgekosten für Umwelt-, Klima- oder Gesundheitsschäden dazu. „Die aktuelle Debatte um die Kosten für die Förderung Erneuerbarer Energien darf nicht den Blick auf das Ganze verstellen“, fordert BEE-Präsident Schütz. „Das EEG bringt einen hohen Nutzen für Arbeitsmarkt, Klimaschutz und Volkswirtschaft. Die bisherige Erfolgsgeschichte muss die Politik jetzt zügig fortsetzen.“ Für den schnellen Umstieg auf eine sichere und saubere Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien muss ihr Vorrang erhalten bleiben und die Markt- und Netzintegration voran getrieben werden. „Dafür ist das EEG auch zukünftig das richtige Instrument“, fasst Schütz zusammen.