2009: 8 Prozent mehr Beschäftigte bei den Erneuerbaren Energien
Ihre anhaltende Entwicklung zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor stellten die Erneuerbaren Energien auch im Jahr der Wirtschaftskrise 2009 eindrucksvoll unter Beweis. Trotz eines wirtschaftlich äußerst problematischen Umfeldes sind die Investitionen in Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien gegenüber dem Vorjahr um rund 20 Prozent auf 17,7 Milliarden Euro angestiegen. Die Beschäftigungszahlen der Branche spiegeln diese Entwicklung teilweise wider und sind im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Erste Schätzungen aus einem laufenden Forschungsvorhaben für das Bundesumweltministerium (BMU) gehen von rund 300.500 Beschäftigten aus. Gegenüber dem Vorjahr (rund 278.000) ist dies ein Plus von rund acht Prozent. Seit 2004 (rund 160.500) hat sich die den Erneuerbaren Energien zuzurechnende Beschäftigung damit um etwa 140.000 Arbeitsplätze oder rund 87 Prozent erhöht. Die Biomasse trägt mit rund 36 Prozent (109.000 Arbeitsplätze) weiterhin den größten Teil zur Bruttobeschäftigung bei, gefolgt von der Windenergie mit 29 Prozent (87.100), der Solarenergie mit 27 Prozent (79.600) und der Geothermie sowie der Wasserkraft mit je rund drei Prozent (9.300 bzw. 9.000).

