IPVEA unterstützt Forderungen der deutschen Solarindustrie
Die Internationale Photovoltaic Equipment Association (IPVEA) unterstützt die Forderungen der deutschen Photovoltaik-Unternehmen und des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) nach einer Mäßigung bei der Höhe der geplanten Kürzungen im EEG. Die von Bundesumweltminister Norbert Röttgen geplanten Maßnahmen gefährdeten „Tausende von Arbeitsplätzen in der Solarindustrie in Deutschland mit unberechenbaren Auswirkungen auf das restliche Europa“, so der Verband. Der Bundesumweltminister plant nach der regulären Degression der Einspeisevergütung von 10 Prozent bereits zu Beginn dieses Jahres weitere drastische Kürzungen der Einspeisesätze für Solarstrom. Abhängig von der Höhe der bis Ende September 2010 installierten Kapazitäten könnten sich insgesamt Kürzungen von rund 40 Prozent von Anfang 2010 bis Anfang 2011 ergeben. Dies sei ein deutlicher Richtungswechsel der neuen Regierung beim Thema Energiepolitik. Eine solche Maßnahme gefährdet nach Ansicht der IPVEA tausende von Arbeitsplätzen in der Solarindustrie in Deutschland mit unberechenbaren Auswirkungen auf das restliche Europa. Die Technologie werde ins billige asiatische Ausland abwandern. Die Produktion und damit die Arbeitsplätze würden folgen. Insbesondere mittelständische Unternehmen und Zulieferer sowie Installationsbetriebe, die sich auf den Heimatmarkt und die Aussagen des Staates verlassen hatten, wären betroffen.

