Stiftung Warentest: Die Photovoltaik-Rendite bleibt hoch – noch!
Die Bundesregierung plant eine Neuregelung bei der Photovoltaik-Förderung. Ab Mitte Januar trifft sich Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) mit Vertretern der Solarbranche und Verbraucherschützern zu entsprechenden Beratungen. Schon die aktuell gültige Regelung nach dem EEG sieht eine jährliche Senkung der Vergütung für Solarstrom vor. Seit Anfang 2010 beispielsweise erhalten Dachanlagenbesitzer (bis 30 kWp) 39,14 Cent je Kilowattstunde (kWh) Vergütung, 2009 gab es dafür noch 43,01 Cent/kWh. Dennoch: Auch mit diesen Vergütungssätzen lohnt sich die Photovoltaik. Das zeigen Rendite-Berechnungen der Stiftung Warentest. Grund sind die stark gesunkenen Preise für Photovoltaik-Module. So sind laut Stiftung Warentest an Standorten mit durchschnittlicher Sonneneinstrahlung rund sieben Prozent Rendite möglich – und das über eine Laufzeit von gut 20 Jahren. In sonnigen Regionen Süddeutschlands und bei besonders günstigen Anschaffungskosten sind sogar zweistellige Renditen möglich. Immer attraktiver wird laut Stiftung Warentest auch der Eigenverbrauch des produzierten Solarstroms. Für Anlagen, die 2010 in Betrieb gehen, lohnt er sich schon ab einem Strompreis von 19,49 Cent pro KWh. Und mit weiter steigenden Strompreisen wird der Eigenverbrauch immer interessanter. Doch wie gesagt: Die Bundesregierung plant eine Neuregelung bei derPhotovoltaik-Förderung. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, sollte sich also bald entscheiden

