Photovoltaik könnte bis 2020 zur europäischen Hauptenergiequelle werden
Eine umfassende Untersuchung des Europäischen Photovoltaik-Industrieverbands (EPIA) ist jetzt zu dem Schluss gekommen: Photovoltaischer Solarstrom wird zukünftig einen bedeutenden und wettbewerbsfähigen Anteil am europäischen Elektrizitätsmarkt haben. Die Studie „SET For 2020“ untersuchte dabei verschiedene Einsatzszenarios: Bleibt alles wie bisher, wird Photovoltaik-Strom bis 2020 zwischen 4 Prozent und 6 Prozent des europäischen Strombedarfs decken. Würden Entscheidungsträger, Regulierungsbehörden und die Energiebranche Europas allerdings für günstigere Bedingungen sorgen, könnte die Photovoltaik im Jahr 2020 auch bis zu 12 Prozent der EU-Nachfrage decken. „Die Studie zeigt, dass Photovoltaik-Strom bis zum Jahr 2020 im Rahmen des 12 Prozent-Szenarios in bis zu 75 Prozent des EU-Elektrizitätsmarktes im fairen Wettbewerb mit anderen Energiequellen bestehen kann, ohne dass es externer Stützungen oder Subventionen bedarf“, so Dr. Winfried Hoffmann, Präsident des EPIA. Die Studie zeige, dass ein Ausbauen des Photovoltaik-Anteils der europäischen Gesellschaft und Wirtschaft massive Vorteile verschaffen würde. Photovoltaik-Strom ist die am schnellsten wachsende erneuerbare Energietechnologie. Bei den Kosten wird ein schnelleres Sinken als bei jeder anderen Energiequelle erwartet.

