„Energieverschwender“ Photovoltaik?
Immer wieder geht es in der Diskussion um die Zukunftsperspektiven der Erneuerbaren Energien auch um die Frage, ob die für die Herstellung von Photovoltaik-Anlagen notwenige Energie größer ist als die von einer derartigen Anlage je erzeugte Energie. Die Schweizer Bank Sarasin & Cie AG stellt dazu in ihrer aktuellen Nachhaltigkeitsstudie fest, dass sich „einige kritische Argumente, obwohl falsch, einer erstaunlichen Langlebigkeit erfreuten“. Tatsächlich nämlich, so die Bank, konnte die sogenannte Energierückzahldauer aufgrund der markanten technischen Fortschritte deutlich gesenkt werden und liege heute bei noch knapp zwei Jahren. Das heißt, nach knapp zwei Jahren hat eine Photovoltaik-Anlage die Energie, die zu ihrer Herstellung verbraucht wurde, „rückerzeugt“. Danach produziert sie noch für 20 bis 25 Jahre sauberen Strom. Mal ganz abgesehen von der weiteren Reduktion von CO2-Emissionen und der Abhängigkeit von Öl und Gas.

