BEE: „Kohle und Atom waren gestern, die Zukunft gehört den Erneuerbaren!“

„Laufzeitverlängerung für Atomkraft und zusätzliche Kohlekraftwerke gefährden den Ausbau Erneuerbarer Energien. Denn träge Grundlastkraftwerke verstopfen die Netze und sind nicht flexibel genug, um das Angebot der Erneuerbaren bedarfsgerecht zu ergänzen“, so der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE). „Anders als uns Vertreter der alten Energiewirtschaft glauben machen wollen, gibt es auf Dauer kein Nebeneinander von herkömmlichen Großkraftwerken und Erneuerbaren Energien. Deshalb stehen wir vor einer Richtungsentscheidung in der Energiepolitik“, sagt BEE-Präsident Dietmar Schütz. Wer mit Kohle und Atom weiterhin auf Technik von gestern setze, verhindere Milliardeninvestitionen der Wirtschaft in zukunftstaugliche Technologien und gefährde damit nicht nur den Klimaschutz, sondern auch die internationale Vorreiterstellung Deutschlands im Bereich der Erneuerbaren Energien. Schütz: „Unsere Botschaft ist eindeutig: Kohle und Atom waren gestern, die Zukunft gehört den Erneuerbaren!“ Die Branche hatte Anfang des Jahres vorgerechnet, dass im Jahr 2020 bereits 47 Prozent der deutschen Stromversorgung mit Erneuerbaren Energien gedeckt werden können, bei garantierter Versorgungssicherheit rund um die Uhr. Erneuerbare Energien kompensieren so den gesetzlich vereinbarten Atomausstieg und reduzieren zudem die Verbrennung von Kohle und Gas zur Stromerzeugung. Gleichzeitig entstehen allein in Deutschland bis 2020 etwa 220.000 neue Arbeitsplätze in diesem Bereich.