BSW-Solar: Fotovoltaik-Anlage rentiert sich für den Verbraucher

Der Betrieb einer Fotovoltaik-Anlage rentiert sich für den Verbraucher. Nach rund 14 Jahren hat sie die Anschaffungskosten wieder eingespielt und wirft für die Restzeit ihrer zwanzigjährigen Förderung Gewinne ab, rechnet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) vor. Die Betreiber-Rendite variiert nach Standort und eingesetzten Modultypen, im Durchschnitt beträgt sie rund sechs Prozent pro Jahr, so der BSW-Solar. Dazu tragen u.a. zinsgünstige Darlehen der KfW-Bankengruppe und anderer ökologisch orientierter Banken bei. Solarstrom ist eine der wenigen dezentralen Energieformen, bei der der Verbraucher selbst seinen Strom am Ort des Verbrauchs erzeugen kann. Übrigens: Ein eigenes Dach ist für den Betrieb einer Fotovoltaik-Anlage keine zwingende Voraussetzung. In immer mehr Städten gibt es Solardachbörsen, bei denen Interessenten Dachflächen für ihre Solaranlage anmieten können. Auch über sogenannte Bürger-Solaranlagen kann der Verbraucher in Solarstrom investieren, gängige Beteiligungsmodelle beginnen bereits bei 500 Euro. Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar: „Solarkunden profitieren derzeit von deutlichen Kostensenkungen bei den Solarmodulanbietern und einer attraktiven Solarförderung. Als Investition in den Klimaschutz und in die eigene Versorgungssicherheit machen sich Solaranlagen schnell bezahlt.“