„Solares Konjunkturpaket“ für Schulen

Angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise gibt es in Deutschland eine intensive Diskussion um Investitionsmöglichkeiten, die nicht nur ökonomisch sinnvoll sind, sondern auch die Lebensqualität künftiger Generationen verbessern. Das Programm „Zukunftsinvestitionen der Kommunen und der Länder“ mit einem Volumen von rund 13 Milliarden Euro ist Teil des Konjunkturpakets II der Bundesregierung. Ziele des Programms sind unter anderem der Einsatz erneuerbarer Energien und die Steigerung der Energieeffizienz von Schulen, Kindergärten, Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen. Energiekosten sollen eingespart und CO2-Emissionen verringert werden. Flankierend zu den staatlichen Programmen hat nun der Solarstromkonzern SolarWorld AG bekannt gegeben, dass er den Bau von Solarstromanlagen auf Schulen mit 2.500 Euro pro Anlage unterstützt – soweit die Anlage größer als 10 kWp ist. Die SolarWorld AG will damit „Investitionen unterstützen, die auch längerfristig zu einem Nutzen für die Umwelt und die Lebensqualität beitragen und sich zudem wirtschaftlich rechnen“. Wichtig ist der SolarWorld AG auch die didaktische Einbindung moderner Energiegewinnung in den Unterricht. Dazu werden zusätzlich und kostenlos Anzeigedisplays und Schulungsmaterial zur Verfügung gestellt. Mit einem speziellen Internetprogramm können die Schülerinnen und Schüler jederzeit überprüfen, wie viel Solarstrom auf dem Dach der Schule erzeugt und wie viel Kohlendioxid dadurch vermieden wird.